Beim Anbauer Roger Lecoq in Robertville geht alles rund um Kürbisse und vergessene, alte Gemüsesorten.
Sein Motto – alte Gemüsesorten neu entdecken:
Noch vor wenigen Jahren zählten Rauke (als vermeintlich italienisches Original namens «Rucola» in Windeseile zu gewaltiger Popularität gelangt) und Mangold dazu, binnen kurzer Zeit waren sie im Wortsinne in aller Munde. Andere — wie Portulak, Trotzkopf, Schnabel — um drei recht unbekannte, jedoch überaus delikate Salate zu nennen — sind gerade erst dabei, Eisbergsalat und ähnlich faden Züchtungen Paroli zu bieten.
Nach Teltower- und Steckrüben wird man vielerorts ebenso vergebens Ausschau halten wie nach Pastinaken, Topinambur und Dicken Bohnen, obgleich auch ihre Wiederbelebung längst durch die gehobene Küche eingeleitet wurde. Aber wie heißt es doch gleich in einem trefflichen bon mot: «Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht» — und, um die ökonomische Dimension mit einzubeziehen, was er nicht gewinnbringend verkaufen kann, baut er erst gar nicht an.
Bei Roger Lecoq ist dies aber anders : er baut Kürbisse und alte Gemüsesorten an um sie den Verbrauchern wieder nahe zu bringen.