Die meisten Weihnachtsbäume wachsen in Monokulturen auf, werden mit Pestiziden behandelt, stark gedüngt und zum Teil sogar gentechnisch verändert. Wer es zu Weihnachten gut meint mit der Natur, lässt besser die Finger von weitgereisten Nordmann- und Edel-Tannen. Auch Weißtannen sind tabu, denn die stehen auf der Roten Liste für bedrohte Arten. Naturschützer empfehlen für das weihnachtliche Wohnzimmer eine Rotfichte oder eine Waldkiefer aus Durchforstungsarbeiten in den heimischen Wäldern. Wer will, kann auch einen Öko-Weihnachtsbaum erstehen, erkennbar am Naturland-Siegel oder dem internationalen Zertifikat des FSC (Forest Stewardship Council). Denn im ökologischen Waldbau wird auf Kahlschläge, Düngung und den Einsatz von Pestiziden verzichtet.