Die zur Familie der Heidekrautgewächse gehörende Heidelbeere ist ein 15 - 40 cm hoher, kahler, stark verzweigter Zwergstrauch, der im Alpenraum bis in eine Höhe von 2500 vorkommt. Obwohl die Heidelbeere wahrscheinlich schon früher gesammelt wurde, stammt ihre erstmalige nachweisliche Erwähnung - als Heilpflanze - aus dem Mittelalter. In der Naturmedizin werden die Früchte und aus den Blättern zubereiteter Tee wegen ihrer adstringierenden Wirkung bei Entzündungen im Mund und Rachenbereich sowie bei Durchfallerkrankungen angewendet. Beim Waschen sollten die Beeren nur kurz abgebraust werden und abtropfen gelassen um das Aroma weitestgehend zu erhalten. Heidelbeeren schmecken besonders köstlich, wenn man sie leicht einzuckert oder mit Schlagsahne oder Milch serviert. Sie werden aber auch in Fruchtsalate und Müslis gegeben, als Füllung für Crêpes und Waffeln verwendet, als Eis oder Marmelade verarbeitet.