Südlich des Hohen Venns findet sich die ländliche, touristisch orientierte belgische Eifel mit den Gemeinden Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach und St.Vith. Im Nordwesten grenzt
Amel an die frankophonen Gemeinden Weismes und Malmedy und ist von den deutschsprachigen Gemeinden die einzige, die keine gemeinsame Grenze mit dem Nachbarland Deutschland aufweist. Amel mit etwa 5.000 Einwohnern ist eine Gemeinde mit ländlichem Charakter. Die Fläche der Gemeinde Amel ist zu Hälfte bewaldet. Holz- und Landwirtschaft sowie die Weiterverarbeitung des Holzes sind entsprechend die traditionellen Wirtschaftsbereiche in diesem Gebiet. Als zweitgrößte und östlichste Gemeinde Belgiens ist
Büllingen auf 45 km Länge der unmittelbare Nachbar zu den deutschen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Heute bilden die Forst- und Landwirtschaft (Milchproduktion und -verarbeitung sowie Viehhaltung) sowie der Tourismus wichtige Wirtschaftsbereiche der Gemeinde. Die Gemeinde
Burg-Reuland liegt direkt an der luxemburgischen und an der deutschen Grenze. Sie umfaßt mehr als 20 Ortschaften. Es handelt sich hier um eine ländliche Gegend mit touristischem Charakter. Das Gebiet der Gemeinde
Bütgenbach liegt am Südhang des Hohen Venns und bildet eine gewellte Hochebene, nur in den Flusstälern ist das Relief etwas schroffer. Die Höhenlage schwankt zwischen 500 m und 635 m, wobei der höchste Punkt bei 635 m in der Ortschaft Elsenborn liegt. Seit einigen Jahrzehnten hat sich der Tourismus zu einem wesentlichen Wirtschaftszweig entwickelt.
St. Vith liegt im Süden der Ostkantone im Herzen von Eifel und Ardennen. St.Vith besitzt seit dem 13. Jahrhundert Stadtrechte, ist aber immer eine Kleinstadt geblieben. Heute zählt die Stadt St.Vith 3.146 Einwohner, die Gemeinde St.Vith 8.941 Einwohner.